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„Wir können auch anders...“
Didaktisch-methodische Ansätze zur Gewaltprävention in der Arbeit mit Gruppen

Wenn es „gekracht“ hat, wenn jemand „ausgeflippt“ ist, fragen alle „Und was jetzt?“ Interessant und wichtig ist aber auch die Frage „Was war denn vorher?“ Ausgangspunkt des Seminars sind Alltagssituationen in Gruppen – und daran anknüpfend die Identifizierung von Faktoren, die eine Konfliktsituation und die eigenen Interventionsmöglichkeiten beeinflussen. Dabei geht es u. a. um eigene Einstellungen zu Konflikten und Gewalt und das subjektive Sicherheitsempfinden, aber auch um die Frage, wie man auf „kleine“ Probleme reagieren kann, um „große“ zu verhindern.

3. und 17. März, zweitägig
€ 120 (inkl. Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover
Anmeldung Buchungsnr: G1010

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Mobbing und Cybermobbing
Handlungsorientierungen für Intervention und Prävention

Dass Kinder und Jugendliche sich gegenseitig das Leben mit Hänseleien, Gemeinheiten und anderen Attacken schwer machen, ist nichts Neues. Neu ist, dass die Verbreitung von Gemeinheiten und Drohungen mit Hilfe neuer Medien ungeahnte und schwer überschaubare Dimensionen erreicht. Für die betroffenen Mädchen und Jungen ist Mobbing per Internet oder Handy in der Regel ähnlich belastend wie direkte Attacken; erschwerend kommt jedoch hinzu, dass die Angreifer oft nur schwer zu identifizieren sind. Das Seminar beleuchtet die Hintergründe und Folgen von "(Cyber)-Mobbing" und vermittelt Ansatzpunkte für Gegenstrategien in der Arbeit mit Mädchen und Jungen.

22.April
€ 60 (inkl. Verpflegung)
Hanns-Lilje-Haus, Hannover

Anmeldung Buchungsnr: G1020

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Gewalt im Spiel
Theaterpädagogische Methoden für die Gewaltprävention

In diesem Seminar können und sollen Alltagserfahrungen mit Aggressionen und Gewalt für die gewaltpräventive Arbeit in Jugendarbeit und Schule ausgewertet werden. Dabei geht es vor allem darum, ein differenziertes Verständnis von Gewalt und für die Situation der „Opfer“ und „Täter“ zu entwickeln. Methoden aus der Theaterpädagogik sollen zum einen helfen, das eigene Verhaltensrepertoire zu erweitern. Zum anderen vermittelt das Seminar Anregungen für den Umgang mit Gewaltsituationen und die gewaltpräventive Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

26. und 27. Mai, zweitägig
€ 100
TUT Hannover

Anmeldung Buchungsnr: G1030

Wiederholung:
27. und 28. Oktober
€ 100
TUT Hannover

Anmeldung Buchungsnr: G1031

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„Zum Beispiel zurückschlagen…“
Gewaltakzeptanz und Gewaltdistanz bei Jugendliche

Für viele Jugendliche ist Gewalt ein übliches und notwendiges Mittel in der Interaktion. Das gilt vor allem für Jungen: Mit Gewalt(drohungen) werden Hierarchien unter Gleichaltrigen ausgehandelt und Überlegenheit demonstriert. Auch für Mädchen hat Wehrhaftigkeit eine große Bedeutung, dennoch agieren sie in puncto Gewalt anders als viele Jungen.
Die Tagung geht anhand aktueller Untersuchungen der Frage nach, nach welchen Regeln Gewalt unter Jugendlichen funktioniert und welche Einstellungen Gewaltakzeptanz einerseits und Gewaltdistanz andererseits begründen. Im Hinblick auf die Prävention von Gewalt ist dabei von besonderem Interesse, unter welchen Umständen Jugendliche Gewalt ablehnen und gewaltfreie Interaktionsformen und Gruppennormen bevorzugen.

16. September
€ 60 (inkl. Verpflegung)
Akademie des Sports, Hannover

Anmeldung Buchungsnr: G1040


Was tun, wenn aus Spaß Gewalt wird?
Selbstbehauptung in der Präventionsarbeit gegen sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen

Jugendliche erproben sich in sexuellen Kontakten auf unterschiedliche Arten. Manchmal ist es schwer zu erkennen, wo die Grenze zu Übergriffen und Gewalt beginnt. Die Erwachsenen sind manchmal unsicher, ob und wie sie in solchen Situationen reagieren können. Im Hinblick auf die Präventionsarbeit stellt sich darüber hinaus grundsätzlich die Frage, wie sich das Thema „sexuelle Übergriffe“ in den pädagogischen Alltag integrieren lässt. Das Seminar soll helfen, Unsicherheiten im Umgang mit dem Thema „Sexualität“ zu verkleinern und dazu ermutigen, die methodischen Anregungen in die Praxis umzusetzen.

25. Oktober
€ 60 (inkl. Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldung Buchungsnr: G1050


Kompetent für Courage
Übungen für den Umgang mit Diskriminierung, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit

Das Seminar vermittelt Ideen für den Umgang mit rassistischen Provokationen von Jugendlichen. Kurzreferate und praktische Übungen sollen Impulse geben, wie konstruktive Reaktionen auf diskriminierende Äußerungen im Alltag und in der pädagogischen Arbeit aussehen können. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Gelegenheit, überzeugende Gegenargumente und gewaltfreie Verhaltensweisen zu entwickeln und zu erproben.

18. November
€ 60 (inkl. Verpflegung)
Seminarzentrum, Hannover

Anmeldung Buchungsnr: G1060


Jugendgewalt = Jungengewalt! Und wer sind die Opfer?
Unterstützung für jugendliche Opfer

Dass Gewalt unter Jugendlichen überwiegend von Jungen verübt wird, ist allgemein bekannt. Dass auch die Opfer von „Jugendgewalt“ in der Mehrzahl Jungen sind, ist im öffentlichen Bewusstsein weniger präsent. Vielleicht, weil es sich nur schwer mit verbreiteten Vorstellungen von Männlichkeit vereinbaren lässt, vielleicht auch, weil Opfer sich nicht unbedingt zeigen wollen. Aber Gewalt zu erleben, zieht häufig einen Bedarf an Begleitung und Unterstützung nach sich – auch bei Jungen. Vor diesem Hintergrund stellt die Tagung Erkenntnisse zum Thema „Gender und Gewalt“ in den Mittelpunkt und leitet daraus Überlegungen für die Arbeit mit Opfern ab.

Termin noch offen
€ 60 (inkl. Verpflegung)
Hannover

Anmeldung Buchungsnr: G1070


„Kompetenzen gegen Gewalt – Bausteine für die Gewaltprävention“

Weiterbildung für pädagogische Fachkräfte in Jugendarbeit und Schule Gewalt unter Kindern und Jugendlichen ist ein zentrales Thema für alle pädagogischen Arbeitsfelder geworden. Damit ist auch der Bedarf gewachsen, nachhaltige Methoden für die Prävention zu entwickeln. Dafür brauchen Fachkräfte methodisches Handwerkszeug und eine reflektierte Haltung gegenüber allen Formen von Grenzüberschreitungen. Diese Themen bilden den Schwerpunkt der Weiterbildung. Die Weiterbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die einen Arbeitsschwerpunkt in der Intervention und Prävention von Gewalt haben oder setzen wollen.

August 2010 bis April 2011
Informationen über das Projekt ab April 2010