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Mädchen und Sexualität
Seminar für pädagogische Fachkräfte

Mit Mädchen und jungen Frauen sexualpädagogisch zu arbeiten, heißt, Selbstvertrauen und verantwortliches Handeln zu fördern, die Achtung des sexuellen Selbstbestimmungsrechts zu wahren und Vielfalt zuzulassen und zu unterstützen. Vielfalt bedeutet auch, Mädchen mit und ohne Migrationshintergrund im Blick zu behalten.
Gleichzeitig geht es darum, den Mädchen die Erlaubnis zu geben, unsicher und unvollkommen zu sein, mit Ambivalenzen zu leben, abwarten zu dürfen, nicht alles ausprobieren zu müssen und nicht all das als wahr anzunehmen, was in der Öffentlichkeit an Mythen über den Zusammenhang von Lust und Sexualität vermittelt wird.

15. Juni
€ 60 (inkl. Verpflegung)
Hannover

Anmeldung Buchungsnr: A1010


Jungen und Sexualität
Seminar für pädagogische Fachkräfte

Jungen fehlt häufig die Möglichkeit über ihre Probleme mit ihrem Körper, mit ihrer Sexualität und ihren Wünschen nach Beziehungen reden zu können.
Sexistische Witze, verdruckste Sprüche oder Schweigen können davon ein Ausdruck sein. Die Auseinandersetzung über Fragen zur Verhütung, sexuell übertragbare Krankheiten und zur sexuellen Orientierung sollte in der Jugendarbeit möglich sein. In diesem Seminar sollen pädagogische Fachkräfte für das Thema Jungen und Sexualität sensibilisiert werden.

15.Juni
€ 60 (inkl. Verpflegung)
Hannover

Anmeldung Buchungsnr: A1020


Sexualpädagogik mit Mädchen und Jungen - Ethik, Religion, Werte, Normen, Transkultur
Seminar für pädagogische Fachkräfte

Die Lebenswelten von Jugendlichen, ihre Sexualität und ihre Werte entwickeln sich im Spannungsverhältnis unterschiedlicher Einflüsse: Gesellschaftliche Vorgaben, familiäre und religiöse Überzeugungen sowie die Meinungen der Freunde wie auch der Medien bilden die heterogene Plattform für die Identitätsbildung. Für Mädchen und Jungen sind Loyalitätskonflikte damit häufig vorprogrammiert.
Wie kann eine sexualpädagogische Arbeit mit Jugendlichen aussehen, wenn diese aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten kommen? Wie kann die soziale Vielfalt konstruktiv genutzt werden?
In diesem Seminar soll ein besonderes Augenmerk auf die Lebenswelten von Mädchen und Jungen mit Migrationshintergrund gelegt werden. Wie diese Zielgruppe angesprochen werden kann, welche pragmatischen Zugänge zu schambesetzten Themen existieren, inwieweit gendergerecht und differenzsensibel gearbeitet werden kann, wird im ersten Teil des Seminars gemeinsam, für beide Geschlechter thematisiert, am Nachmittag soll der Praxistransfer in einer Männer und einer Frauengruppe geleistet werden.

Für Männer
24. November
€ 60
Hannover

Anmeldung Buchungsnr: A1030

Für Frauen
24. November
€ 60
Hannover

Anmeldung Buchungsnr: A1040


Sexualität und Sprache
Seminar für pädagogische Fachkräfte in Schule und Jugendarbeit

Sexualaufklärung hilft Kindern und Jugendlichen, ein gutes Verhältnis zum eigenen Körper zu bekommen, eigene Grenzen und diejenigen anderer wahrnehmen und respektieren zu können. Sie ist darüber hinaus für jede heranwachsende Generation wichtig, um sich vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen zu können, um „Aids keine Chance zu geben“.
Doch was muss in der jeweiligen Altersgruppe berücksichtigt werden? Welche Sprache sind wir selbst gewohnt und welche Sprache präsentieren Kinder und Jugendliche? Wo beginnt die Grenzverletzung? Was ist Provokation und was ist schlicht als Verunsicherung zu verstehen? Wie können Pädagoginnen und Pädagogen selbst die richtige Sprache finden, die ein Gespräch mit Kindern und Jugendlichen möglich macht?
In dieser Fortbildung soll das Sprechen über Sexualität mithilfe praktischer Methoden erprobt werden.

Herbst
€ 60 (inkl. Verpflegung)
Hannover

Anmeldung Buchungsnr: A1050


Jugendsexualität und Erwachsenenpornografie
Tagung für pädagogische Fachkräfte

In den neuen Medien finden Jugendliche Inhalte, die nicht für ihre Altersgruppe bestimmt sind. Sexuelle Darstellungen in Pornos und Rap Texten genießen bei einigen Jugendlichen offenbar wegen ihres problematischen Inhalts Kultstatus. Wie gehen Jugendlichen mit diesen Inhalten um? Wie finden es Mädchen, wenn Frauen als Huren bezeichnet werden? Wird gewalttätige Sexualität für Jugendliche auf diesem Weg womöglich zu einer Art Normalität?
Aktuelle sexualwissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Themenbereich fehlen weitgehend. Trotzdem müssen pädagogische Fachkräfte Wege finden, pornografische Filme, sexistische Musiktexte und Gewalt in Beziehungen mit Jugendlichen zu thematisieren. Diese Fachtagung soll dazu Hintergrundwissen und Handlungsorientierungen für Schule und Jugendhilfe vermitteln.

Herbst
€ 60 (inkl. Verpflegung)

Anmeldung Buchungsnr: M1040